Informationen über Schwarzkümmel bzw. Schwarzkümmelöl

Der Schwarzkümmel wird von der Menschheit bereits seit über 2000 Jahren als Gewürz, aber auch als Öl genutzt. Die Pflanze wächst insbesondere in Westasien. Doch auch in Südeuropa, Nordafrika, Indien und in der Türkei wird sie mittlerweile angepflanzt. Verspeist werden die schwarzen Schwarzkümmelsamen. Doch auch das Öl gibt vielen Speisen eine ganz besondere Note. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie alles rund um die Pflanze und das wertvolle Schwarzkümmelöl.

 

Was ist Schwarzkümmel?

Schwarzkümmel zählt zur Familie der Hahnenfußgewächse, ist aber nicht mit Kümmel oder Kreuzkümmel verwandt. Die botanische Bezeichnung lautet Nigella Sativa. Die einjährige Pflanze wird bis zu 60 cm hoch. Sie wächst schlank bis gedrungen. Die Blätter sind mehrfach fiederspaltig ausgeprägt. Die Blüten stehen einzeln und besitzen fünf Blütenhüllblätter. Sie sind milchweiß und die Spitze verläuft meist grünlich oder bläulich. Die wertvollen Schwarzkümmelsamen, die als Würz- und Öl sehr begehrt sind, befinden sich in einer Kapsel, die nach dem Verwelken der Pflanze zurückbleibt. Schwarzkümmel wurde im Orient bereits vor 2.000 Jahren angebaut, um sie als Gewürz und Öl zu nutzen.

Das Schwarzkümmelöl ist in den vergangenen Jahren in der Beliebtheitsskala weit nach oben geklettert, denn immer mehr Menschen möchten chemisch hergestellte Produkte meiden und stattdessen auf natürliche Stoffe setzen. Daher erleben viele Pflanzen wie der Schwarzkümmel, denen eine heilende Wirkung nachgesagt wird, immer mehr an Bedeutung.

 

Was verbirgt sich hinter den Schwarzkümmelsamen und dem Schwarzkümmelöl?

Verwendet werden die getrockneten Schwarzkümmelsamen und das daraus kaltgepresste, hochwertige Schwarzkümmelöl. Die alten Ägypter sollen die Samen bereits vor 4000 Jahren auf ihre Fladenbrote gestreut haben. Sie schimmern mattschwarz und verbreiten einen angenehmen Duft, der an Anis erinnert. Der aromatische Geschmack ist ein wenig bitter, wird auch gern als scharf und rauchig bezeichnet. Das Öl, das aus den Samen durch schonende Kaltpressung gewonnen wird, ist reich an wertvollen Vitaminen, Nährstoffen und ungesättigten Fettsäuren. Es hat eine gelbliche oder rötliche bis bräunliche Färbung.

 

Wofür können Sie die Schwarzkümmelsamen und das Schwarzkümmelöl verwenden?

Die Schwarzkümmelsamen können unzerkleinert oder gemahlen in vielen Speisen verwendet werden, beispielsweise in Kräuterquark, Salaten, Suppen, Eintöpfen, Brot oder Brötchen. Beim Einwecken verschiedener Lebensmittel kommen die Schwarzkümmelsamen ebenfalls zum Einsatz. Sie können sie damit haltbarer machen. Auch das schonend kaltgepresste Öl kann in der Küche zum Einsatz kommen. Der Eigengeschmack wird oft als nussig und würzig wahrgenommen. Mit Salz und Pfeffer verfeinert wertet das hochwertige Schwarzkümmelöl Ihre Salate wie Tomatensalat ganz erheblich auf. Wenn Sie die Schärfe etwas mildern wollen, können Sie ein wenig Honig oder Säfte wie Orangensaft hinzufügen. Sie können das Schwarzkümmelöl auch in Soßen, Eintöpfen, Aufläufen oder Käsegerichten verwenden. Es passt zu vielen unterschiedlichen Speisen. Auch zum Verfeinern von anderen Ölen wie Rapsöl ist es geeignet. Ihrer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Der würzige Geschmack sorgt für eine ganz besondere Note.

 

Fazit

Der Schwarzkümmel wurde in Europa früher oft als Brotgewürz verwendet. Daher ist er auch unter der Bezeichnung Brotwurz bekannt. Die Schwarzkümmelsamen befinden sich in den Kapselfrüchten. Sie können sie als Gewürz nutzen. Auch das hochwertige Schwarzkümmelöl sollte in der Küche regelmäßig zum Einsatz kommen. Es sorgt in den verschiedensten Speisen für Geschmackserlebnisse der ganz besonderen Art. Sie können morgens auch einen oder zwei Teelöffel pur genießen. Die Qualität spielt dabei eine große Rolle. Verwenden Sie kaltgepresstes, naturreines Öl. Die Lagerung sollte kühl und dunkel erfolgen.

 

Schwarzkümmelöl bei Hunden

Nicht nur für den Menschen wird der Schwarzkümmel und das daraus gewonnen Schwarzkümmelöl geschätzt, sondern auch für Tiere wie Hunde findet es Anwendung.

 

Schwarzkümmelöl für Hunde gegen Zecken und andere Parasiten

Im Laufe der Zeit wurde erkannt, dass das Schwarzkümmelöl, das aus den Schwarzkümmelsamen gewonnen wird, sowohl bei den Menschen als auch bei den Tieren wie Hunden ein natürlich wirkendes Mittel ist. Das wertvolle Naturprodukt kann bei Hunden beispielsweise gegen Zecken helfen, wie das Forschungsergebnis von Alexander Betz im Bayrischen Landeswettbewerb 2014 "Jugend Forscht" bestätigt hat. Das Schwarzkümmelöl kann diese Parasiten fernhalten, da sie den Geruch des Öls nicht mögen. Im Grunde genügt es bereits, es dem Hund mit dem Futter zu verabreichen. Noch besser ist es jedoch, wenn Sie das Fell damit behandeln. 

 

Mit dem Schwarzkümmelöl das Fell des Hundes pflegen

Auch zur Pflege des Fells können Sie das Schwarzkümmel nutzen: Geben Sie einige Tropfen auf die Bürste. Sie werden sehen, wie seidig und weich es ist und wie schön es glänzt. Sie können es auch hier wieder regelmäßig dem Futter hinzufügen. Bitte tragen Sie das Schwarzkümmelöl nicht auf nässenden oder blutenden Wunden auf.

 

Fazit

Viele Hundebesitzer verwenden das hochwertige Schwarzkümmelöl, das aus den Schwarzkümmelsamen gewonnen wird, zur Abwehr von Parasiten wie Zecken und zur Fellpflege. Achten Sie beim Kauf des Öls auf Qualität.

 

Schwarzkümmelöl bei Pferden

Der wertvolle Schwarzkümmel bzw. das hochwertige Schwarzkümmelöl ist nicht nur bei den Menschen beliebt, sondern auch bei Tieren wie Pferden. Sie können es folgendermaßen verwenden:

 

Mit dem Schwarzkümmelöl das Fell des Pferdes pflegen

Hochwertiges schonend kalt gepresstes, reines Schwarzkümmelöl ist für Pferde gut geeignet. Sie können es dem Futter beimischen, es aber auch äußerlich anwenden. Das Fell des Tieres glänzt, wirkt seidig und voll. Tragen Sie hierfür das Öl auf und massieren Sie es sanft in die Haut ein. Bitte tragen Sie das Schwarzkümmelöl nicht auf nässenden oder blutenden Wunden auf.

 

Mit dem Schwarzkümmelöl Insekten fernhalten

Das aus den Schwarzkümmelsamen gewonnene Öl kann bei Pferden zudem Bremsen und Stechmücken abwehren. Tragen Sie hierfür einige Tropfen des Öls am Kopf und anderen Körperstellen auf. Die Insekten halten sich dadurch fern, da sie den Geruch des Schwarzkümmels nicht mögen. Das Schwarzkümmelöl darf nicht in die Augen gelangen.

 

Fazit

Schwarzkümmel ist eine wertvolle Pflanze, Sie können das Fell des Pferdes pflegen, indem Sie in eine Sprühflasche Wasser und einige Tropfen Schwarzkümmelöl füllen und dieses vor dem Bürsten damit besprühen. Als Futterzusatz unterstützt es die körpereigene Abwehr. Bei ausgewachsenen Pferden können Sie pro Tag circa 20 ml und bei jungen oder kleinen Pferden 10 ml Schwarzkümmelöl geben. Ob Sie es dem Futter beimischen oder direkt in den Mund geben, bleibt Ihnen überlassen. Wählen Sie nur Produkte aus der originalen ägyptischen Nigella Sativa, denn diese Pflanze und die Schwarzkümmelsamen weisen den höchsten Gehalt an Wirkstoffen auf. Reines, kalt gepresstes Ägyptisches Schwarzkümmelöl liefert die beste Qualität.

 

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen:

Hinweis: Ich weise darauf hin, dass eine Linderung bzw. Heilung von Krankheiten bei keinem der aufgeführten Produkte zugesichert wird. Dies befände sich nicht im gesetzlich, zulässigen Rahmen und wäre auch nicht sonderlich seriös. Da jeder Mensch oder jedes Tier verschieden auf Produkte reagiert, kann eine individuelle Verträglichkeit folglich auch nicht garantiert werden. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte generell einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker und halten Rücksprache über eine mögliche Anwendung und entsprechender Dosierung. Zusätzlich weise ich darauf hin, dass die Informationen, die in den oben Aufgelisteten Dokumenten enthaltenen sind, nur die Meinung des Verfassers enthalten und nach bestem Wissen und Gewissen verfasst worden sind.

 

Ich weise weiter darauf hin, dass mit dem Inkrafttreten der Europäischen Health Claims Verordnung u.a. in Deutschland aus rechtlichen Gründen für die gesundheitliche Wirkung von Lebensmitteln (darunter fallen auch Nahrungsergänzungen) nicht geworben werden darf. Falls Sie sich tiefergehend über entsprechende Produkte informieren wollen, lassen Sie sich in jedem Fall von einem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker beraten bzw. besorgen sie Sich weiterführende Fachliteratur. Die Informationen in den oben Aufgelisteten Dokumenten, dienen lediglich der allgemeinen Information und ersetzen auf keinen Fall eine ärztliche Behandlung. Ich übernehme keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen in den oben Aufgelisteten Dokumenten. Die Verwendung der Angaben in den Dokumenten folgen ausschließlich auf eigene Gefahr und schließt somit jegliche Art von Haftung meiner Person aus.